Nicolaus Cusanus Gymnasium,  Reuterstraße 51, 51465 Bergisch Gladbach

Be active – gemeinsam Zukunft gestalten

Unter diesem Motto wurde nach zwei Jahren des Wartens und der Planung wieder die Projektwoche am NCG veranstaltet. 

Von Dienstag, dem 7. Juli, bis Freitag, dem 10. Juli, durften die Schüler*innen in selbstgewählten Projekten ihren Interessen nachgehen und hatten eine Pause vom Schulbank drücken. Auch dieses Mal gab es wieder eine große Bandbreite von Projekten; von Naturerkundungsprojekten über kreative Projekte bis zu Projekten mit Tieren oder sogar einer Zirkusshow war alles dabei. 

Die Teilnehmer*innen starteten dabei am Dienstag alle noch auf unterschiedlichen Niveaus. Während einige ihr Hobby schon über viele Jahre machten oder das Thema verfolgten, waren andere ganz neu im Thema. Sie alle waren aber neugierig und motiviert dabei und wurden von ihren Projektleitungen entsprechend abgeholt, so dass die Woche für alle zu einer Freude wurde. 

Wir, das Projekt Öffis, haben in dieser Woche einen Großteil der Projekte besucht und würden Ihnen und Euch gerne einen kleinen Einblick in die letzten Tage geben: 

Am Dienstag trafen sich alle im Schulgebäude, am Schulgebäude und um das Schulgebäude herum.  Einige Projekte wurden ins Umland verlegt und extern unterstützt; den weitesten Weg hatten wohl die Wanderer, die in drei Tagen den Rheinsteig entlangliefen – „be active“ wurde in diesem und in anderen sportlichen Projekten definitiv berücksichtigt.  

In der Schule selbst lag der Fokus vor allem auf kreativen Projekten: Mosaik, Piñata, das Erstellen von Handcremes und Seifen und, besonders interessant, zwei großartige Escape-Räume, die Sie am Samstag ausprobieren konnten. 

 

 

Entspannung von Unterricht und Klausurstress gab es durch Freizeitprojekte wie Nähen, Brettspiele spielen  

Doch auch das gemeinsame Gestalten der Zukunft wurde thematisiert. Mit Projekten, die auf Nachhaltigkeit, Naturprodukte und Upcycling ausgelegt sind, konnten die Schüler*innen viel für ihr eigenes Leben mitnehmen. Das Projekt „Europa 2050“ beschäftigte sich mit dem Aussehen unseres Kontinentes in der nächsten Zeit und die Schüler*innen konnten mit ihren eigenen Ideen die Zukunft gestalten – in dem untenstehenden Interview haben wir dazu nähere Informationen bekommen – und in dem Projekt „Jugend debattiert“ konnten sie lernen diese Ideen in Worte zu fassen und gehört zu werden. 

Insgesamt war die Projektwoche für uns alle eine großartige Zeit und ein erfolgreicher Abschluss des Schuljahres – die Planung und Vorfreude auf die nächsten Projekte beginnt vermutlich schon jetzt. 

Geschrieben von Elias Reiter und Franziska Königshofen, Fotos von Annika Gohrbandt 

 

 

Ein von Interview von Franziska Königshofen und Gulia aus dem Projekt „Europa 2050 - Wie wollen wir morgen leben?“ während der Projektwoche:

[…] 

FK: Was ist das Projekt und was macht ihr darin? 

 

Gulia: Bei dem Projekt [„Europa 2050 - Wie wollen wir morgen leben?“] geht es um die Zukunft und unsere Fantasie. Wir haben verschiedene Aufgaben. Wir können zum Beispiel ein Modell machen oder eine Videoaufnahme und diese verschiedenen Projekte sollen darstellen, wie wir glauben, [wie] Europa [im Jahr] 2050 aussehen wird. 

 

FK: Und warum hast du das Projekt gewählt? 

 

Gulia: Ich habe es gewählt, weil meine Fantasie sehr groß ist, und [mir] das Projekt besonders gefallen [hat]. Ich komme aus der Ukraine, [da ich finde], dass es ein Teil von Europa ist, [...] hat [es] mich dazu [bewegt] das Projekt zu wählen. 

 

FK: Das ist eine gute Motivation und man kann so etwas auch wirklich umsetzen, wenn man daran selbst Interesse hat. Bist du am Dienstag mit irgendwelchen Erwartungen rein gegangen? 

 

Gulia: Eigentlich nicht […]. Ich habe erwartet, dass ich mit einigen meiner Klassenkameraden [in das Projekt] komme. Diese Erwartung [ist] erfüllt [worden]. Was ich noch erwartet habe, ist wahrscheinlich, dass die Lehrer uns gut begrüßen und dass wir noch ein paar Informationen bekommen, [was das Thema ist]. Also ich hatte keine großen Erwartungen und es war richtig gut. 

 

FK: Hast du noch einen Wunsch für die Zukunft oder auf die Projektwoche bezogen? 

 

Gulia: Also ich habe einen Wunsch an die Zukunft, dass es mehr Frieden gibt und dass sich die Leute [untereinander] verstehen und dass Europa sich [vergrößert] und es weitere Gebiete gibt und man einfach gut leben kann. 

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