Nicolaus Cusanus Gymnasium,  Reuterstraße 51, 51465 Bergisch Gladbach

Suchtpräventionstag

 

Im Rahmen eines Ersatzprogramms zu den Sportkompaktkursen wurde im Mai ein Suchtpräventionstag an unserer Schule für die Jahrgangsstufe 10 durchgeführt. Dieser lief folgendermaßen ab:

Es gab drei verschiedene Räume, die jeweils die Überthemen „Kiffen“, „Rauchen“ und „Alkohol trinken“ behandelten. Die Schüler liefen dann auf drei Gruppen verteilt diese Stationen nacheinander ab.

Im Raum zum Thema „Kiffen“ waren zwei Frauen von der Beratungsstelle Bergisch Gladbach. Dort wurde eine Geschichte von einem Jungen vorgelesen. An verschiedenen Stellen wurde die Geschichte immer wieder pausiert, als der Junge vor der Entscheidung stand, ob er, beispielsweise aufgrund von Gruppenzwang, Stress in der Schule oder Problemen mit seinen Eltern, kiffen sollte. Es wurde ausgetauscht, was in diesen Situationen für oder gegen das Kiffen sprechen würde und die Schüler konnten mit einer vorher ausgeteilten Karte abstimmen und entscheiden, wie die Geschichte weitergehen sollte, also ob der Junge sich für oder gegen das Kiffen entscheidet.

Anschließend wurde deutlich gemacht, wie schädlich und gefährlich das Kiffen für Jugendliche ist und dass bereits ein Joint schwerwiegende Folgen haben kann.

Im Raum zum Thema Alkohol, der von unserer Schulsozialarbeiterin Frau van der Kemp betreut wurde, war ein Parcours aufgebaut, der einen Heimweg von einer Party darstellen sollte, mit Hindernissen wie leeren Flaschen, einer Slalomstrecke um Hütchen oder das Aufschließen eines Fahrradschlosses.

Die Schüler haben Brillen bekommen, die die Sicht bei einem bestimmten Promillewert veranschaulichen. Mit diesen Brillen musste der Parcours dann abgelaufen werden, um zu verdeutlichen, wie schwer das Überwinden der Hindernisse mit der eingeschränkten Sicht ist. Den Schülern würde noch einmal klar gemacht, wie wichtig es ist, andere Leute, die sich in solch einem Zustand befinden, nicht alleine zu lassen.

Der dritte Raum zum Thema „Rauchen“, der von einem weiteren Mitarbeiter der Beratungsstelle Bergisch Gladbach betreut wurde, beschäftigte sich hauptsächlich damit, aus wie vielen und vor allem welchen Inhaltsstoffen Zigaretten zusammengesetzt sind.

Diese verschiedenen Stoffe mussten dann den Verarbeitungsstufen zugeordnet werden. Dabei war erschreckend zu sehen, wie viele dieser Inhaltsstoffe hoch giftig und sehr schädlich sind. Anschließend wurde erklärt, welches Verhalten zu einer Suchterkrankung führt.

Nach einer kurzen Pause ging es mit allen Gruppen zusammen mit einem Vortrag von Frau Dr. med. Heike Glaser weiter. Sie ist Ärztin in einer geschlossenen Suchtentzugsklinik, mit dem Schwerpunkt auf alkoholabhängige Patienten. Sie stellte eine Präsentation vor, die sie über längere Zeit gemeinsam mit ihren Patienten erstellt hat. Dabei lag der Fokus auf der medizinischen Sicht, also wie Alkohol im Körper aufgenommen wird, wie sich der Konsum von Alkohol im Gehirn auswirkt und welche körperlichen Schäden dieser mit sich bringt.

So wurden beispielsweise eindrucksvolle Bilder von unter Alkoholeinfluss stehenden Lebern, Mägen und Speiseröhren gezeigt und deutlich gemacht, dass Alkoholkonsum auch schnell zum Tod führen kann. Frau Dr. Glaser teilte zudem Erfahrungen und Geschichten aus dem Alltag in der Klinik, die das Leben mit einer Alkoholabhängigkeit beschreiben.

Abschließend hatten wir den Autor und Schriftsteller Jörg Böckem zu Gast, der zuerst aus seinem Buch „High sein“ vorgelesen hat, welches Allgemeines zum Thema Drogenkonsum behandelt. Danach las er aus seinem Buch „Lass mich die Nacht überleben“, welches von seinem früheren Leben mit starker Drogenabhängigkeit erzählt. Es handelt davon, wie sich sein Drogenkonsum über die Zeit entwickelt hat und wie er im Alltag als Journalist damit umgegangen ist. Das Buch ist sehr detailreich und anschaulich geschrieben, was uns Schülern das Thema Drogenkonsum von einer ganz anderen und sehr persönlichen und emotionalen Seite gezeigt hat. Seine Geschichte wurde im Hintergrund mit Bildern von ihm aus dieser Zeit untermalt, was die Geschichte gut gestützt hat. Am Ende seiner Lesung gab es die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die Jörg Böckem alle sehr offen beantwortet hat. Die Lesung seines Buches war ein Highlight des Tages, denn er hat sehr eindrucksvoll über seine Geschichte erzählt.

Insgesamt war es ein sehr spannender Tag, mit vielen intensiven Eindrücken, der zur Aufklärung zum Thema Drogenkonsum beigetragen hat.

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