Unterwegs mit den katholischen Grundkursen in der Q1

Die Tage religiöser Orientierung 2015

 

Tage religiöser Besinnung 2015Wenige Tage bevor sich unsere beiden katholischen Religionskurse, welche von Frau Reckenthäler und Herrn Schmitter geleitet werden, in das alljährliche Karnevalsgetümmel stürzten, galt es sich nochmal zu besinnen und in den Tagen religiöser Orientierung zu sich selbst zu finden.

So kam es, dass man sich drei Tage vor Weiberfastnacht am Montag auf der eisigen Domplatte in Köln traf und von dort aus weiterzog in Richtung Museum Kolumba. In diesem von der katholischen Kirche getragenen Museum werden jährlich neue Ausstellungen vorbereitet, so dass der Besuch des Museums für viele Schülerinnen und Schüler kein absolutes Neuland war und die ein oder andere Erinnerung an vergangene Aktionen oder Aktionstage weckte. Die Gruppen wurden von zwei Guides, denen es immer wieder aufs Neue gelang neue Gedankenimpulse auch fernab der Religion zu entfachen, durch das weitläufige Gebäude geführt.

 

Abgeschlossen wurde der Aufenthalt in der Bibliothek des Hauses mit einer kurzen Reflektionsrunde, daraufhin konnten bereits neue Kräfte in der Mittagspause, welche von den Schülern individuell gestaltet wurde, gesammelt werden.

Nach der Pause ging es dann vom Treffpunkt aus weiter zur Jesuitenkirche Sankt Peter, in welcher wir mit zwei Patern des Jesuitenordens verabredet waren und uns ausgiebig austauschen konnten. Auf eine ausgiebige Vorstellung des Ordens folgte eine kurze Führung durch die schlichte, aber schöne Kirche.

Für den weiteren Ablauf des Nachmittages wechselten wir in ein Gemeindehaus des Jesuitenordens, in dem wir uns erst mit einem der Pater weiter auseinandersetzen konnten und, nachdem wir ihn mit Fragen gelöchert hatten, an einer spielerischen Übung zum Thema „Entscheidungsfindung“ teilnahmen.

Nach einem abschließendem Gebet ging es per Bahn und bei guter Quizduell-Atmosphäre zurück nach Bergisch Gladbach.

Der zweite Tag begann nicht ganz so kalt an unserem Treffpunkt an der Bushaltestelle des Kardinal-Schulte-Hauses in Bensberg, welches ähnlich wie das Museum Kolumba von der katholischen Kirche getragen wird.

Die Gruppe teilte sich auf, und während die Gruppe um Frau Reckenthäler sich aufmachte zu dem an das Vinzenz-Palotti-Hospital angegliederte Hospiz, blieb die andere Gruppe im Kardinal-Schulte- Haus, um ausgiebig mit zwei Mitarbeitern der dortigen Thomas-Morus-Akademie, aber natürlich vor allem untereinander über das Thema Sterbehilfe zu diskutieren. Nach kurzer Vorbereitungszeit entbrannte eine lebhafte Debatte, welche gut und gerne als Unentschieden gewertet werden konnte, denn sicherlich sollte sich zu diesem wichtigen Thema jeder seine eigene Meinung bilden! Nach etwa der Hälfte der Zeit tauschten die beiden Gruppen, und es ging für die einen Richtung Diskussion und für die anderen Richtung Hospiz, wo bereits Schwester Reginata auf uns wartete. Sie führte uns in einen Therapieraum des Hospizes und berichtete einen Großteil der Zeit von ihrer Arbeit als Seelsorgerin und von ihrer eigenen Berufserfahrung. Dieser Austausch mit der doch betagten Seelsorgerin, welche zugleich eine fromme Christin verkörperte, war sicherlich der berührendste Moment in diesen Tagen. Nachdem wir das Hospiz verlassen hatten, ging es für beide Gruppen erst an ein gemütliches Mittagessen, welches von Thomas musikalisch begleitet wurde. Nachdem auch der letzte hungrige Christ unserer Gruppe satt war, ging es über den Innenhof in die hauseigene Kapelle, in welcher eine meditative Einheit sowie gemeinschaftliches Singen auf dem Programm standen. Nach der kurzen Besinnung ging es auch von dieser Exkursion bereits wieder nach Hause.

Das Programm des letzten Tages führte uns zum Bergisch Gladbach Bestattungsunternehmen Pütz-Roth.

Hier wurde der Tag mit der Vorstellung des Unternehmens seitens Herrn Roth eröffnet. Er berichtet uns intensiv von den Abläufen und Idealen, der Philosophie und Ziele, die er selbst, aber auch sein von ihm geführtes Unternehmen hat. Besonders offen zeigte sich Herr Roth auch im Umgang mit dem Tod seines eigenen Vaters, welcher vor zwei Jahren intensiv durch die Presse gegangen ist. Auf die Vorstellung folgte der etwas aktivere Teil des Tages, denn unseren Kursen wurden weite Teile des Hauses und der Außeranlage vorgeführt, so dass wir zum Beispiel den „Pfad der Sehnsucht“ beschreiten durften. Begleitet wurde das ganze durch immer wieder eingeschobene Erläuterungen zu dem Gesehenen, aber auch Ratschlägen sowie weiterem Wissen rund um das Thema der Trauer und der Begleitung Trauernder.

Ausklingen lassen haben wir den Tag wieder in den uns zu Verfügung gestellten Räumlichkeiten, wo wieder etwas Musik dargeboten wurde und eine aktiv mit Symbolen gestützte Geschichte einer Jesusbegegnung und ein Spiel den Tag abschlossen.

Bevor sich die Kurse jedoch aufmachten, wurde kurz reflektiert, wie die jeweiligen Tage den Schülerinnen und Schülern zugesagt hatten und wie das Gesamturteil ausfiel.

Ein Dank gilt an alle, die diese Tage religiöser Orientierung möglich gemacht und  unterstützt haben, vor allem unseren betreuenden Lehrern Herrn Schmitter und Frau Reckenthäler.

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