5,2 kg Müll in 45 Minuten -

Klasse 9d sammelt Müll im Rahmen des Politik-Unterrichtes.

Mullsammlung9bIm Rahmen des Politikunterrichts bei Herrn Dr. Stawitz haben wir uns mit dem Klimawandel und dessen Folgen beschäftigt. Dabei kam auch das Thema “Nachhaltigkeit” zur Sprache. So kamen wir zu der Frage: Was hat der Plastikmüll in unserer Umwelt mit mir zu tun?

Wir benutzen täglich zahlreiche Produkte, die in Plastik verpackt sind oder es sogar enthalten (z.B. in kosmetischen Produkten). Doch wo landet das Plastik eigentlich hinterher?

Wir haben mit unserer Klasse eine Exkursion in den Wald gemacht, um uns die Problematik von Plastikmüll in unserer Umwelt bewusst zu machen und auch etwas dagegen zu unternehmen. Denn hier bedroht der Müll die Tier- und Pflanzenwelt. Wir haben dort in weniger als 45 Minuten über 5,2 kg eingesammelt! Obwohl das erstmal nicht nach viel klingt, ist dies dennoch eine beeindruckende Zahl.

Außerdem gelangen rund 10 Millionen Tonnen Plastik-Müll jährlich in die Weltmeere. Mit 82% tragen südostasiatische Länder den Hauptanteil daran. Doch auch unser Müll wird oft in Länder verschifft, die schon massive Probleme mit der Müllentsorgung haben und dort wird es dann meist illegal, unter anderem im Meer, entsorgt.

Aber was genau macht das Plastik eigentlich im Meer?

Es schadet den dort lebenden Tieren, Pflanzen und der gesamten Biodiversität. Die Meerestiere können die 5 Millimeter kleinen Mikroplastikteilchen nicht als diese erkennen und verwechseln sie häufig mit Plankton. Viele Meeresbewohner verschlucken das Mikroplastik oder nehmen es über ihre Kiemen auf, bis sie schließlich sterben. Zudem verfangen sie sich häufig in größeren Stücken Plastik, wo sie dann qualvoll verenden. Ein Beispiel dafür sind Delfine oder Wale, die häufig in sogenannten Geisternetzen hängen bleiben und dadurch nicht an die Oberfläche schwimmen können.  Am Ende ersticken sie. Doch auch zahlreichen Seevögeln schadet das Plastik: Sie verwechseln es mit Futter und verfüttern es an ihre Jungen. Da das Plastik meist scharfkantig ist, werden deren Bäuche dadurch verletzt. Sie verbluten von innen. All dieses Leid wird nur durch den Plastikmüll ausgelöst, den der Mensch produziert.

Außerdem sorgt das Meer für mehr als die Hälfte unseres Sauerstoffes — dass kann es nicht mehr, wenn es ein einziger Müllteppich ist – also schaden wir uns im Endeffekt selbst. Und auch dem Menschen kann das Mikroplastik gefährlich werden: Dank unserer Verschmutzung der Meere gelangt dieses ins Grundwasser. Die Partikel sind so klein, dass sie in den Kläranlangen nicht herausgefiltert werden können und in das Meer und das Grundwasser gelangen.

 Was kann man tun, um zu helfen?

  1. Achtet beim Einkaufen darauf, weniger Produkte mit Plastik oder mit Plastikverpackung zu kaufen.
  2. Nehmt zum Einkaufen lieber eine recyclebare Papiertüte, Stofftasche oder Korb, anstatt eine Plastiktüte zu kaufen.
  3. Vermeidet beim Kauf von Hygiene– und Kosmetikprodukten Mikroplastik.
  4. Macht euch nützlich: Bestimmt gibt es bei euch in der Nähe einen Park, Wald, Fluss oder See. Sammelt hier alleine, mit eurer Familie oder – sofern die aktuelle Pandemiesituation es zulässt – mit Freunden Müll und helft so der Umwelt.
  5. Verwendet recyclebare Plastikflaschen oder Flaschen aus Glas.
  6. Nehmt euch Zeit und denkt daran: Coffee-To-Go schadet der Umwelt.
  7. Unterstützt und engagiert euch in der Politik, wenn es um Plastik, Klimawandel und Co. geht.
  8. Informiert euch über Naturschutz- und Umwelt- Organisationen, die sich für unsere Umwelt einsetzen.

Letztendlich sind es nur wir Menschen, die den Klimawandel stoppen können. Wie schon der britische Polarforscher Robert Swan sagte: „Die größte Bedrohung für unseren Planeten ist der Glaube, dass jemand anders ihn retten wird.“  Also: Helft mit, wo ihr könnt und achtet auf euer Konsumverhalten.       

Vielleicht könnt ihr ja auch mal eine Müllsammel-Aktion für die Umwelt durchführen, denn es gilt: je mehr mithelfen desto besser – also fragt eure Klassenlehrer und macht die Welt ein kleines Stückchen besser!

Quelle u.a.:

Buch: „Nachhaltig Leben für Einsteiger – Schritt für Schritt den Unterschied machen.“

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Leckere Nudeln Wir bieten nach der 6. Stunde für alle Schülerinnen und Schüler ein Mittagessen von 13:15 - 14:15 Uhr an. Ab 14:15 Uhr beginnt dann für die Stufen 5 und 6  die Übermittagbetreuung, die um 15:50 endet. Unter Anleitung erledigt jedes Kind seine Hausaufgaben und lernt; anschließend ist Zeit für Spiele und wechselnde Aktivitäten.  
 
NicoNicolaus Cusanus (1401-1464), Kardinal und Bischoff, war aufgrund seiner umfangreichen Bildung eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des 15.Jahrhunderts. Mit Traditionen kreativ umgehen, aufgeschlossen sein gegenüber den Ideen und Entdeckungen der beginnenden Renaissance sowie bereit sein zum Dialog mit Andersdenkenden und Andersgläubigen: Das zeichnete ihn aus und macht ihn zum Vorbild für unsere Schule.

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