Englandfahrt 2015

Die NCGler vor dem Brighton-WheelDer erste Schultag nach den Osterferien. Kaum einer freut sich, dass die Ferien vorbei sind und man wieder lernen muss, bis auf ca. 60 Achtklässler, die um acht Uhr morgens vor einem Doppeldeckerbus stehen. Wohin sie alle wollen? Nach England.


Wir waren die erste Stufe, die "Paying Guest", wie man es nennt, ausprobiert haben. "Paying Guest" bedeutet so viel wie "bezahlender Gast" und meint, dass wir Schüler Geld bezahlen und dafür in Gastfamilien kommen, meist für eine Woche. Es ist teils wie ein Austausch, man spricht Englisch, kriegt zu essen, aber man macht tagsüber nichts mit den Familien, sondern mit der Schule und den anderen Schülern.

Der Brighton PierDie erste Überraschung an dem Abfahrttag war der große Doppeldeckerbus, mit dem wir vom NCG bis nach Calais fuhren, einem Hafen, von dem unsere Fähre nach Dover ging. Die Fahrt dorthin war sehr aufregend, aber auch angenehm. Es war nicht chaotisch, in den Pausen konnte sich jeder etwas die Beine vertreten und dann ging es weiter, während der Verkehr immer noch ruhig war. Auch die Überfahrt mit der Fähre verlief reibungslos. Als wir schließlich in England ankamen, ging das große Fotografieren los (Solltet ihr auch am Paying Guest teilnehmen, auf jeden Fall einen Fotoapparat oder ein Handy mitnehmen, es gibt sehr viel zu fotografieren). Die grüne Landschaft, die vielen Schafe und anderen Tiere, alles wurde fotografiert. Abends kamen wir in Brighton an, wo wir die Woche verbrachten. Im Bus hatten wir schon die Namen von unseren Familien erfahren und waren nicht minder aufgeregt, als wir dann draußen den Gastfamilien gegenüberstanden.



Die Kreidefelsen von DoverJede Familie war anders und man kann nicht erwarten in eine Familie zu kommen, die mit einem durchgehend redet und alles über einen sowie Deutschland wissen will. Da Paying Guest gerne auch nur als Bed&Breakfast inklusive Abendessen gesehen wird, musste man, -wie einige Schüler-, damit rechnen, dass man das Zimmer gezeigt bekommt und das war es. Natürlich war das nicht bei allen so, viele hatten auch super nette Familien, mit denen man reden und Spaß haben konnte. Auch das Essen war sehr unterschiedlich. Manche mussten es sich mehr oder weniger selber machen, weil die Leute nicht wach waren oder ähnliches, bei anderen aber hat man Frühstück am Tisch serviert bekommen.

Traumhafte KüstenlandschaftDie Tage waren voller Programm, das von unseren Lehrern Frau Gashi, Frau Röckerath, Herrn Meyborg und Frau Beckmann zusammengestellt wurde. Tag 1 war die oben beschriebene Ankunft, aber an Tag 2 ging es so richtig los und wir haben eine Tour mit zwei Guides durch Brighton entlang der Küste gemacht, zuerst in unserem Doppeldeckerbus und später zu Fuß. Natürlich alles auf Englisch, auch wenn die Guides unklare Wörter auf Deutsch erklärt haben. An Tag 3 gingen wir zwei Mal wandern, was natürlich nicht allen gefiel, aber ich bin mir sicher, dass es auch für sie gar nicht so schlimm war, denn die Natur war atemberaubend. An Tag 4 ging es dann auf nach London, das Highlight auf unserer Reise. London Eye, Buckingham Palace, Piccadilly Circus, St. James's Park und das aus dem Green Line bekannte Greenwich wurden besichtigt. In London durften wir nicht zwischendurch shoppen, aber an Tag 5, unserem letzten Tag waren wir dann nochmal in Brighton, sind auf den Pier, an den Strand und durch die Stadt gegangen. Zwischen den Aktivitäten waren wir sehr oft in Brighton, wo wir in Kleingruppen am Strand saßen oder einfach nur Spaß hatten, was dazu führte, dass am letzten Tag jeder Brighton wie seine Westentasche kannte.
Was uns sehr gefreut hat, war zudem das tolle Wetter, das uns in Brighton erwartet hat und die ganze Woche über hielt.

Atemberaubender Ausblick aus dem LondoneyeAuf die Frage ob ich es nochmal machen würde, kann ich definitiv nur mit „Ja“ antworten. Die Woche, die wir als Gruppe zusammen verbracht haben, war richtig schön und wir haben einander besser kennengelernt, sowohl Schüler als auch Lehrer. Diese waren total locker und lustig drauf, haben uns viel Freiheit gelassen und mit uns am Strand Karten gespielt. Wir haben echt viel gelernt und jeder hatte die Chance Englisch zu sprechen, auch wenn er das in den Familien nicht immer konnte. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob es sich lohnt mit zu machen, wenn die Familien nicht immer so viel reden. Meine Meinung: Nutzt die Chance, nach England zu gehen und redet mit den Leuten, selbst wenn sie nicht sofort mit euch reden. Redet mit ihnen oder Leuten in Shops, die reden echt gerne und viel. Es ist ein einmaliges Erlebnis, das sich nicht so schnell wiederholen wird. Wir reden immer noch über die Fahrt und wünschen uns alle nochmal zurückgehen zu können, da können auch solche Familien nichts dran ändern;).Big Ben & Co.

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Über uns.

neubau  Bewährter Inhalt, aber bald völlig neues Erscheinungsbild: Voraussichtlich im Jahr 2021 werden die sanierten Gebäudeteile, der große Neubau und die Außenanlagen fertig sein. Und wir werden in einer großzügig geplanten, neuen Schule lernen. 
 
Leckere Nudeln Für Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 und 6 bieten wir nach dem Mittagessen eine Übermittagbetreuung (bis 15:45) an. Unter Anleitung erledigt jedes Kind seine Hausaufgaben und lernt; anschließend ist Zeit für Spiele und wechselnde Aktivitäten.  
 
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im Juni 2020. Anmeldung der Projekte über diesen Anmeldebogen bis zum 13.12.2019.

 

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