Unser Ausflug ins NS-Dokumentationszentrum Köln

Im Rahmen einer Geschichtsexkursion haben wir am Freitag den 27.Juni das NS-Dokumentationszentrum in Köln besucht, welches im EL-DE Haus untergebracht ist, dem früheren Sitz der Gestapo in Köln.

Da wir das Thema Nationalsozialismus im Unterricht kaum behandelt haben, waren wir alle sehr gespannt, was uns erwarten würde. Zunächst wurde unsere Gruppe zweigeteilt und entweder in den Keller (das ehemalige Gefängnis) oder in den ersten Stock geführt, wo wir dann eine Übersicht über das Gebäude bekommen haben. Danach durften wir nach eigenem Interesse entscheiden, welche Themengebiete im Rahmen der Führung besonders behandelt werden sollten.

In meiner Gruppe waren es die Themengebiete „rassisch ausgegrenzt und verfolgt“ und „Sinti und Roma“. Unsere Museumsführerin erklärte uns mit welchen Lügen die Nationalsozialisten das Volk hinter sich gebracht hatten, wen sie als rassisch unrein angesehen haben und was mit Menschen passierte, die die Nationalsozialisten nicht in Deutschland haben wollten. Zum Themengebiet Sinti und Roma gab es einen Raum, indem eindrucksvoll die Akten von Familienmitgliedern einer Sinti und Roma-Familie ausgestellt wurden, inklusive Fotos und ärztlichen Berichten.

Von den vielen dort aufgeführten Menschen überlebten nur drei den Krieg. Auch zum Thema Jüdisches Schicksal gab es einen Raum und uns wurde an Beispielen erklärt, wie viele Einschränkungen jüdische Menschen zu der Zeit ertragen mussten. Danach sind wir in den Keller, in das frühere hauseigene Gefängnis der Gestapo gegangen. Ursprünglich war dies lediglich für einige Häftlinge erbaut, jedoch waren dort in den letzen Kriegsjahren 23-24Menschen pro Zelle inhaftiert. Zuerst haben wir uns dort den Sanitätsbereich angeschaut, von dem aber heute nicht mehr viel zu sehen ist. Dann konnten wir in den Originalzellen Inschriften der Gefangenen an den Wänden untersuchen. Währenddessen konnten wir jederzeit Fragen stellen und uns wurde z.B. erklärt, dass die Häftlinge in den Zellen sitzend schlafen mussten, da nicht ausreichend Platz zu Verfügung stand. Auch wenn sich keiner von uns annähernd in die Angst, Ungewissheit und Schmerzen der Gefangenen hineinversetzen kann, ist man sich in dem Bereich des Gebäudes dem Leid der damaligen Zeit erschreckend bewusst. Obgleich es eine sehr intensive und interessante Erfahrung ist, ist man auch froh, wenn man am Ende wieder im Eingangsbereich des Dokumentationszentrums eine Etage höher steht.

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Leckere Nudeln Für Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 und 6 bieten wir nach dem Mittagessen eine Übermittagbetreuung (bis 15:45) an. Unter Anleitung erledigt jedes Kind seine Hausaufgaben und lernt; anschließend ist Zeit für Spiele und wechselnde Aktivitäten.  
 
NicoNicolaus Cusanus (1401-1464), Kardinal und Bischoff, war aufgrund seiner umfangreichen Bildung eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des 15.Jahrhunderts. Mit Traditionen kreativ umgehen, aufgeschlossen sein gegenüber den Ideen und Entdeckungen der beginnenden Renaissance sowie bereit sein zum Dialog mit Andersdenkenden und Andersgläubigen: Das zeichnete ihn aus und macht ihn zum Vorbild für unsere Schule.

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