Mit dem Reisebus in die Römerzeit

XantenÜber die gemeinsame Exkursion der Klassen 6a und 6b nach Xanten haben Schülerinnen der 6b insgesamt drei Berichte verfasst:

 

Am 23.06.2014 sind wir, die Klasse 6b, gemeinsam mit der Klasse 6a nach Xanten ins Römermuseum gefahren. Um 8.05 Uhr ging es vom NCG los, nach einer recht langen Busfahrt kamen wir um 10.30 Uhr dort an. Zunächst konnten wir den ans Museum angrenzenden Park auf eigene Faust erkunden. Danach wurden wir von Herrn Heinze, einem freien Mitarbeiter des Museums, im Park herumgeführt. Zuerst besichtigten wir den Hafentempel, der nach Süden ausgerichtet war und nicht, wie es bei den Römern üblich war, nach Osten. Dieser Bau sollte den Germanen wahrscheinlich zeigen, dass die Römer gute Architekten waren. Vor dem Tempel befand sich ein Steinaltar, aus dem Tiere für die Götter geopfert wurden. Außerdem erfuhren wir etwas über die Arbeit von Archäologen. Kurz darauf gingen wir zu einem Badehaus, in dem wir vieles über die Badegewohnheiten der Römer lernten. Wir besichtigten auch ein Amphitheater des Kaisers Marcus Ulpius Traianus. Dort endete der erste Teil der Besichtigungstour.

XantenAnschließend hatten wir eineinhalb Stunden Zeit, um etwas zu essen und uns auszuruhen. Nach dieser Zeit fanden wir uns wieder zusammen und gingen in das Museum. Dort führte uns Frau Kunst herum. Sie erklärte uns etwas über die Thermen, zum Beispiel wie groß sie waren, wie man auf Toilette ging oder was man in die Thermen mitnahm. Wusstet Ihr, dass die Menschen früher viermal soviel Wasser verbrauchten wie wir heute an einem ganzen Tag?

XantenZum Schluss gingen wird noch in eine echte Römertherme, von der noch die Grundrisse stehen. Auch dort führte uns Frau Kunst herum. Zum Abschluss kauften sich die meisten noch eine Erinnerung im Museumsshop. Dann mussten wir uns von dem Römermuseum verabschieden und trafen um 17.15 Uhr wieder am NCG ein. Es war ein interessanter und spannender Ausflug.

Dieser erste Bericht wurde von Sarah Mae Tönsmann, Theresa Dewey und Julia Wübbolt verfasst.

 

Die Klasse 6b machte am Montag, den 23.06.2014 einen Ausflug nach Xanten (eine alte römische Stadt). Die Fahrt dauerte ca. zweieinhalb Stunden. Der Gästeführer Herr Heinze führte uns zuerst zum Hafentempel und erklärte uns, dass bislang nur 18 Prozent der ursprünglichen Fläche der Stadt Colonia Ulpia Traiana archäologisch erfasst sind.

 

Der Hafentempel

XantenDer Hafentempel wurde nicht wie gewöhnliche Tempel gebaut, sondern lag ungewöhnlicher Weise in sumpfigem Boden. Daher benötigte man ein starkes Fundament (14.000 t). Außerdem zeigte der Eingang nicht nach Osten, wie bei gewöhnlichen Tempeln, sondern nach Süden. Die Gesamthöhe des Tempels betrug 28 Meter, und er war wohl auch deutlich teurer als üblich, da er aus einem besonderen Kalkstein gefertigt wurde.

Der Opferaltar

Vor dem Hafentempel stand der Opferaltar, da nur Priester in den Tempel hineingehen durften. Meistens wurden Tiere geopfert. Es gab zwar auch unblutige Opfer, aber beliebter waren die blutigen, die nach bestimmten Regeln durchgeführt wurden:

  • Männliche Tiere wurden männlichen Göttern geopfert und weibliche Tiere den Göttinnen.
  • Dunkle und schwarze Tiere wurden den Göttern der Unterwelt geopfert, helle und weiße Tiere denen der Oberwelt.
  • Opfertiere durften keine Krankheiten haben, ansonsten musste die Opferung wiederholt werden.

 

Die Therme

IMG 5445Männer und Frauen gingen zum Baden in die Thermen. Der Eintritt war relativ gering, kostete aber für Frauen das Doppelte des Preises für Männer. Es gab verschiedene Abteilungen:

  • Das frigidarium (Kaltwasserbad) zum Reinigen
  • Das tepidarium (Warmwasserbad) zum eigentlichen Baden
  • Das caldarium (Heißwasserbad) mit einer Temperatur von bis zu 60 Grad
  • Das laconicum (Schwitzkammer)
  • Die palaestra war ein Hof für Sport und Spiele.

Abends wurden die Thermen geschlossen und jeden Morgen wurde neues Wasser aufgefüllt. Die Römer verbrauchten etwa viermal so viel Wasser wie wir heute.

Das Amphitheater

XantenDas Amphitheater wurde 150 n. Chr. erbaut. Die Reihen umgaben eine große Arena, in der Gladiatorenkämpfe stattfanden. In den vordersten Reihen saßen die Männer, darüber kamen die Frauen und ganz oben saßen oder standen die Sklaven. Der Ablauf der Gladiatorenspiele war zumeist gleich. Morgens wurden Tierhetzen (Kämpfe Mensch gegen Tiere) veranstaltet, mittags fanden Hinrichtungen statt, die eigentliche Gladiatorenkämpfe folgten am Nachmittag. Das Amphitheater in Xanten war etwa halb so groß wie das Kolosseum in Rom.

Mit viel neuem Wissen über die Römer fuhr die Klasse 6b schließlich wieder nach Hause.

Verfasst von Alev Aydin und Amira Bernhardt

Und so klingt das Ganze in einer Kurzversion auf Latein, die Alev Aydin, Amira Bernhardt, Merit Bürger, Jule Nonn, Anna Schmidt und Anna Treckmann geschrieben haben:

Iter nostrum ad Coloniam Ulpiam Traianam

XantenA. d. XII Kaldendas Julias in viam ad Coloniam Ulpiam Traianam nos dedimus. Schmitter magister equitare noluit, itaque autocineto laophoro iter facere debuimus. Mane ibi advenimus, multa aedificia antiqua vidimus: amphitheatrum, thermas, templum et aram ad portum situm. Petrus Heinze dux nos per museum ducebat. Iter bonum erat.

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