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 Am Montag den 28.6. war es endlich soweit: Die lang ersehnten Sommer-Kompaktkurse begannen!
Für uns Gleitschirmflieger ging es dafür nach Wagrain ins Salzburger Vorland. Von der 10-stündigen Fahrt erschöpft zogen wir uns sofort auf unsere Zimmer zurück. Mit Freude stellten wir fest, dass unsere Jugendherberge über ein Fußball und Volleyballfeld verfügte.
Am Dienstag war unser erster Trainingstag. Sobald die Busse gepackt waren ging es los. Glücklicherweise war unser Reisebus mit zwei Fernsehern ausgestattet. So konnten wir uns auf der Fahrt mit Hilfe von Lehrvideos Wissen über Thermik, Wolkenbildung , den Start und die Landung aneignen.
Nach der Ankunft am Trainingshang wurden wir von unseren Fluglehrern begrüßt. Dank der vorgezogenen Theorie konnten wir direkt loslegen. Hier galt das Motto: Learning by doing.
Nach ein paar Aufzieh-Übungen sind die Leichtesten aus der Gruppe schon abgehoben.
Bald beherrschten alle den Start. Die erfolgreichsten Flieger schafften es an diesem Tag bis zu 20 Meter hoch! Doch selbst nach dem schönsten Flug muss man irgendwann landen: Leider stellte sich das als nicht so einfach heraus. Am ersten Tag legten viele Schüler Bauch- und Gesäß- Landung hin, bei denen sich niemand verletzte, die aber stets zur allgemeinen Erheiterung beitrugen. Jetzt begann der anstrengendste Teil: Die Gleitschirme mussten zusammengerafft und wieder den Berg hinauf geschleppt werden. Bei durchschnittlichen 34 Grad und geschätzten 50% Steigung war das jedoch ein wahrer Kraftakt. Verschwitzt und mit Schmerzen in den Beinen kamen wir oben an, nur um den Gleitschirm sofort wieder auszubreiten und dem nächsten Schüler beim Start zu helfen. Doch die Anstrengung war nicht umsonst. Am nächsten Tag schafften wir ungefähr die doppelte Höhe und am dritten Tag waren es nach Angaben des Fluglehrers bis zu 60 Meter!
Leider gehen auch die schönsten Flugtage zu Ende. Um uns von der Anstrengung des Tages zu befreien haben wir anschließend ein Kneipbad aufgesucht, wo man seine Füße in einem Fluss aus eiskaltem Gletscherwasser baden konnte. Hier haben wir, wie es unsere Lehrer von uns gewohnt sind, genug Disziplin an den Tag gelegt, sodass kein anderer Besucher des Bades gestört wurde. Dann ging es, vorbei an der Idylle Wagrains zurück zu unserer Jugendherberge. Dort wurde für uns an den Abenden Grillen und Disco organisiert.
Am Freitag ging es wieder nach Hause. Dennoch haben alle den Sommer- Kompakt- Kurs genossen und einige haben sich sogar vorgenommen demnächst eine richtige Fluglizenz zu erwerben!
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