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Ein Vierteljahrhundert Vielfalt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Pehle [BLZ]   
Sonntag, den 21. Februar 2010 um 23:18 Uhr

Seit 1985 gibt es die "Kultursplitter" am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium

Bergisch Gladbach. Die Veranstaltung hat den Zeitgeist nicht überlebt. Sie hat ihn aufgesogen, weiter verarbeitet, aus ihm gelebt, 1985 entstand der "Kultursplitter" am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium (NCG). Damals als in der Region einzigartige Veranstaltungen, die eine Klammer baute aus den unterschiedlichsten Genres der Kunst. Schüler, Eltern und Lehrer fanden vor 25 Jahren, es sei Zeit geworden, die künstlerische Vielfalt an dem humanistischen Gymnasium an einem einzigen Abend umfassend darzustellen. "Ende der 90erbin ich dann übrig geblieben." Kunstlehrer Hubert Marcinek war damals recht frisch an die Schule an der Reuterstraße gewechselt und wurde Gründungsmitglied des "Kultursplitters". Kollegen gingen in den Ruhestand, Schüler verließen nach dem Abi die Schule und mit ihnen die engagierten Eltern - der "Kultursplitter" blieb. "Mir ist es wichtig, dass es damals aus dieser Gruppe entstanden ist", blickt er anlässlich der 25. Auflage in diesem Jahr zurück. "Das sehr klassische Kulturprogramm der Schule sollte bereichert werden", fasst er den Grundgedanken zusammen. Zur Zeit laufen die letzten Proben für die drei Aufführungen in der nächsten Woche. Da ist Marcinek Intendant, Regisseur und künstlerischer Leiter in einer Person. "Es ist heute schon eine größere Belastung, aber es macht immer noch großen Spaß." Für die große Aula der Schule ist "Kultursplitter" ein Segen: "Es ist immer die Veranstaltung gewesen, die Geld reinbringt", sagt Marcinek und weist auf das neue Tonpult hin. Die neueste Anschaffung, die aus dem Erlös angeschafft werden konnte. "Mir als Künstler geht es natürlich nicht darum, Geld zu verdienen. Mir kommt es darauf an, dass wir etwas Vernünftiges auf die Beine stellen." Und dazu gehört eine moderne Technik. Licht, Ton, Bühnenbild - beim "Kultursplitter" zeigt sich von Beginn an eine hohe Professionalität. "Auf Profi-Bühnen läuft es nicht viel anders ab", bestätigt Julia Häuser. 2001 hat sie Abitur am NCG gemacht, schon damals beim "Kultursplitter mitgemacht. Dann hat sie Musical studiert. Jetzt ist sie als Ehemalige beim Jubiläum wieder mit dabei.

Termine: Die Premiere ist am Donnerstag, 25. Februar, in der Aula des Nicolaus-Cusanus-Gymanasiums, Folgetermine: 26. und 27. Februar. Beginn der Vorstellungen ist jeweils 19 Uhr, die Abendkasse öffnet umd 18.15 Uhr, Einlass ist ab 18.40 Uhr. Infos auf www.kultursplitter.de.